Die USA tragen weltweit am meisten zur Plastikverschmutzung bei
Aus dem neuen Expertenbericht „Reckoning with the US Role in Global Ocean Plastic Waste" an die US-Regierung geht hervor, dass die USA mit Abstand der größte Plastikmüll-Verursacher sind. Die Verfasser des Berichts fordern daher gleichzeitig eine neue nationale Strategie zur Lösung dieses Problems.

Eine Kundin kauft am 24. November in einem Supermarkt in Miami ein. (Foto: Xinhua)
Die USA tragen mit Abstand am meisten zum weltweiten Plastikmüll bei, wie aus einem neuen Bericht hervorgeht, der am Mittwoch der US-Regierung vorgelegt wurde. Darin wird gleichzeitig eine nationale Strategie zur Bewältigung der wachsenden Krise gefordert.
Insgesamt trugen die USA im Jahr 2016 rund 42 Millionen Tonnen (MMT) an Plastikmüll bei - mehr als doppelt so viel wie China und mehr als die Länder der Europäischen Union zusammen, so die Analyse.
Im Durchschnitt erzeugt demnach jeder Amerikaner 130 Kilogramm Plastikmüll pro Jahr, Großbritannien liegt mit 99 Kilogramm pro Person und Jahr an zweiter Stelle auf der Liste.
Der Bericht mit dem Titel „Reckoning with the US Role in Global Ocean Plastic Waste" wurde vom Kongress als Teil des Gesetzes „Save Our Seas 2.0 Act" in Auftrag gegeben, das im Dezember 2020 in Kraft getreten war.
„Der Erfolg der wundersamen Erfindung des Plastiks im 20. Jahrhundert hat scheinbar überall auch zu einer globalen Flut von Plastikmüll geführt", schrieb Margaret Spring, Chief Science Officer des Monterey Bay Aquariums, die den Vorsitz des Expertenausschusses innehatte, der den Bericht erstellte.
Sie fügte hinzu, dass der weltweite Plastikmüll eine „ökologische und soziale Krise" darstelle, die sich auf Binnen- und Küstengemeinden auswirke, Flüsse, Seen und Strände verschmutze, die Gemeinden wirtschaftlich belaste, die Tierwelt gefährde und Gewässer verunreinige, von denen die Menschen für ihre Ernährung abhängig seien.
Dem Bericht zufolge stieg die weltweite Kunststoffproduktion von 20 Millionen Tonnen im Jahr 1966 auf 381 Millionen Tonnen im Jahr 2015 - ein Anstieg um das 20-fache innerhalb eines halben Jahrhunderts.
Ursprünglich habe sich die Aufmerksamkeit für Meeresmüll noch ausschließlich auf Quellen auf Schiffen und im Meer konzentriert, doch inzwischen wisse man, dass fast jedes Plastik an Land über Flüsse und Bäche in die Ozeane gelangen kann, so der Bericht weiter. Untersuchungen haben gezeigt, dass fast 1.000 Arten von Meereslebewesen sich in Plastik verfangen oder Mikroplastik aufnehmen können, das dann über das Nahrungsnetz zum Menschen gelangt.
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